Dienstpläne (TimeMoto PC Software)

In der PC Software können unterschiedliche Dienstpläne erstellt und an Benutzer gekoppelt werden. Die Software kann dann auch eventuelle Über- oder Minusstunden berechnen.

Beachten Sie bei der Erstellung von Dienstplänen folgende Punkte:

  • Wenn ein Benutzer sich an einem im Dienstplan geplanten Tag nicht ein- oder ausstempelt, wird dies als Abwesenheit gerechnet. 
  • Wenn ein Benutzer sich an einem Tag ein- und ausstempelt, der nicht nach Dienstplan geplant ist, wird dies als Überstunden gerechnet.
  • Wenn ein Benutzer an einem im Dienstplan geplanten Tag mehr arbeitet, wird dies als Überstunden gerechnet.
  • Wenn Ein Benutzer an einem im Dienstplan geplanten Tag weniger arbeitet, rechnet die Software Minusstunden.
  • Wenn ein Benutzer sich an einem im Dienstplan geplanten Tag einstempelt, sich jedoch nicht ausstempelt, wird automatisch die im Dienstplan hinterlegte Endzeit verwendet (sofern diese im Dienstplan hinterlegt ist). 

Arbeitszeitoptionen

Stunden pro Tag

Mit "Stunden pro Tag" können Sie pro Wochentag ein Stundensaldo festlegen. Es gibt keine fixe Start- oder Endzeit. Im Falle einer Abwesenheit (z.B. Krankheit oder Urlaub) werden die Stunden pro Tag als Abwesenheitszeit gerechnet.

Stunden pro Woche

Stunden pro Woche


Mit "Stunden pro Woche" kann ein Stundensaldo pro Woche eingestellt werden. Benutzer sind dann frei wann sie arbeiten, solang das geplante Wochensaldo erbracht wird.
Wenn Sie "Stunden pro Woche" verwenden, können Sie auch die Abwesenheitslänge pro Tag einstellen. Wenn ein Benutzer an einem Tag abwesend ist, wird die hinterlegte Abwesenheitslänge als Abwesenheitsdauer verwendet.

Stunden pro Monat

Stunden pro Monat

Mit "Stunden pro Monat" kann ein Dienstplan erstellt werden, indem nur die Stunden pro Monat hinterlegt sind. Genau wie bei "Stunden pro Woche", kann auch hier die Abwesenheitslänge pro Wochentag bestimmt werden.

Zeit Hinein / Hinaus

Zeit Hinein / Hinaus

Mit "Zeit Hinein / Hinaus" kann eine feste Start- und Endzeit pro Wochentag definiert werden. Da hier eine Endzeit hinterlegt ist, wird diese im Bericht übernommen sobald der Benutzer sich nicht selber ausstempelt.
Im Falle einer geplanten Abwesenheit verwendet die Software die Start- und Endzeit zur Berechnung der Abwesenheitslänge.

Wenn Sie "Zeit Hinein / Hinaus" als Option verwenden, können Sie bei der Start- und Endzeit auch einen "Runden vor" und "Runden nach"-Wert angeben. Mit diesem Werten können Sie bestimmen, bis zu wie viele Minuten vor oder nach der Start- oder Endzeit auf die Start- oder Endzeit gerundet wird. Den Wert, den Sie unter "Runden vor" und "Runden nach" angeben, ist in Minuten.

Beispiel 1: Sie geben im Dienstplan eine Startzeit von 9:00 Uhr an. Einige Ihrer Mitarbeiter kommen schon bis zu 30 Minuten vor der Startzeit an, buchen sich aber schon am Gerät ein. Sie möchten diese Zeit nicht als Arbeitszeit werten, und diese Buchungen auf 9:00 Uhr runden.

Um dies zu erreichen, geben wir bei "Runden vor" bei der Startzeit einen Wert von 30 Minuten ein. Alle Hinein-Buchungen die nun zwischen 8:30 und 9:00 Uhr getätigt werden, werden auf 9:00 Uhr gerundet.

Beispiel 2: Sie geben im Dienstplan eine Endzeit von 17:00 Uhr an. Am Ende des Arbeitstags räumen Mitarbeiter noch ihren Arbeitsplatz auf. Dies kann bis zu 15 Minuten dauern, und soll nicht als  Arbeitszeit gewertet werden.

Wir geben hierzu bei "Runden nach" bei der Endzeit einen Wert von 15 an. All Hinaus-Buchungen die zwischen 17:00 und 17:15 Uhr getätigt werden, werden nun auf 17:00 Uhr gerundet.

Beachten Sie dass diese Rundungsregeln für Hinein / Hinaus-Buchungen nur innerhalb der definierten Werte gelten. Wenn ein Mitarbeiter hinein oder hinaus bucht außerhalb der von einem "Runden vor" oder "Runden nach"-Wert gedeckten Zeitraum, wird die Software die tatsächliche Buchungszeit verwenden.

Beispiel 3: Im Dienstplan ist eine Startzeit von 9:00 Uhr mit einem "Runden vor"-Wert von 30 Minuten hinterlegt. Ein Mitarbeiter bucht sich um 8:25 Uhr hinein. Diese Buchung liegt vor dem durch "Runden vor" gedeckten Zeitraum (8:30 - 9:00 Uhr), und die Software wird 8:25 Uhr als Buchungszeit verwenden.

Rundungen ändern nicht die tatsächliche Buchungszeit der Buchung. Sie können die tatsächlichen, ungerundeten Buchungszeiten immer unter [Bearbeiten] > [Buchungszeiten] nachschlagen.

Pauseneinstellungen

Flexible Pause

Flexible Pause

Die Option "Flexible Pause" erlaubt es eine Pause automatisch nach einer gewissen Anzahl gearbeiteten Stunden abzuziehen. Zum Beispiel kann hier eingestellt werden, dass 30 Minuten Pause nach 6 gearbeiteten Stunden abgezogen werden. Diese Pause wird automatisch abgezogen, und der Benutzer muss diese nicht am Zeiterfassungsgerät stempeln.

Feste Pause Impl.

Feste Pause Impl.


"Feste Pause Impl." zieht automatisch eine Pause innerhalb eines gewissen Zeitraums ab. Der Benutzer muss seine Pause nicht stempeln. Bei einer geplanten Abwesenheit wird die "Feste Pause Impl." von der Abwesenheitslänge abgezogen.
 
Beispiel: Sie stellen eine "Feste Pause Impl." von 12:00 bis 12:30 Uhr ein. Der Benutzer arbeitet von 9:00 bis 17:00 Uhr. Es wird automatisch die "Feste Pause Impl." von der Arbeitszeit abgezogen.
 
 

Feste Pause Exkl.

Feste Pause Exkl.

Mit "Feste Pause Exkl." kann eine feste Pause im Dienstplan hinterlegt werden. Der Benutzer muss seine Pause noch immer am Zeiterfassungsgerät stempeln. Wird die Pause nicht gestempelt, wird diese als Arbeitszeit gerechnet. Im Fall einer geplanten Abwesenheit wird die Pause von der Abwesenheitslänge abgezogen.

Feste Pause Inkl.

Feste Pause Inkl.

Mit "Feste Pause Inkl." können Sie eine feste Pause im Dienstplan hinterlegen. Benutzer müssen noch immer Ihre Pause stempeln, diese wird jedoch nicht von der Arbeitszeit abgezogen. Wenn ein Benutzer mehr Pause bucht als im Dienstplan hinterlegt, wird diese Pause von der Arbeitszeit abgezogen.
Diese Funktion kann z.B. für Kaffeepausen von 15 Minuten verwendet werden. Bei einer geplanten Abwesenheit wird die Pausenzeit von der Abwesenheitslänge abgezogen.

Optionen kombinieren


Es ist möglich mehrere Optionen im Dienstplan mit einander zu kombinieren. Beachten Sie jedoch dass die Arbeitszeitoptionen kumulativ sind.
Wenn Sie z.B. im gleichen Dienstplan "Stunden pro Woche" von 40 Stunden und "Stunden pro Monat" von 160 Stunden hinterlegen, wird der Benutzer 320 Stunden pro Monat erbringen müssen.
 

Beispiele

40 Stunden pro Woche mit 30 Minuten Pause

Das Beispiel oben zeigt einen Dienstplan von 40 Stunden pro Woche. Des Weiteren werden automatisch 30 Minuten Pause abgezogen, wenn ein Benutzer 6 oder mehr Stunden am Tag arbeitet.
40 Stunden pro Tag mit 30 Minuten Pause

Das Beispiel oben verwendet ein "Zeit Hinein / Hinaus" von 9:00 bis 17:30 Uhr. Es wird auch automatisch 30 Minuten Pause nach 6 oder mehr Stunden Arbeit abgezogen. Somit kommt der Benutzer mit diesen Dienstplan auch auf 40 Stunden pro Woche.

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